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Phuket 2026: Erdrutsche und Überschwemmungen - Risikozonen und Evakuierung
Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von einer Person geprüft. Redaktionelle Verantwortung: Aster Of Asia Co., Ltd..
Verantwortlich für den Inhalt: Leonid Ustinov, Aster Of Asia Co., Ltd.
Redaktion von Aster of Asia
Am 29. Oktober 2026 ordnete die Gemeinde Karon eine dringende Evakuierung an: Nach heftigen Regenfällen wurden die Hänge am Fuß des Hügels hinter Wat Kata als gefährlich eingestuft. Betroffen waren Häuser in Soi Patak 2, 4 und 6. Aufgenommen wurden die Menschen an zwei Sammelstellen, der Ban Kata School und dem Tempel Wat Suwan Khiri Khet. Für die Regenzeit auf der Insel ist das ein vertrautes Bild.
Für Käufer, Mieter und Überwinterer ist vor allem eines wichtig: Wasser und Erdrutsche sind zwei verschiedene Risiken. Das Wasser sammelt sich unten, in engen Gassen der Altstadt, an den Zugängen zum Bang-Yai-Kanal und in den Senken von Kathu und Thalang. Erdrutsche und Schlammströme kommen von oben, an steilen Hängen, an denen in den letzten Jahren viele Häuser und Villen entstanden sind.
Laut dem Bericht der Zeitung The Nation hatte die Katastrophenschutzbehörde DDPM die Evakuierung rund um Soi Patak 2, 4 und 6 im Unterbezirk Karon angeordnet und die Bewohner angewiesen, die sicheren Sammelzentren aufzusuchen. Die Regenzeit dauert in der Regel von Mai bis Oktober. Nach dem 30-Jahres-Mittel sind September und Oktober mit rund 350 mm bzw. 336 mm die regenreichsten Monate.
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Die Provinzbehörden verzeichneten vor der Saison 62 Hochwasser-Risikopunkte, in einer späteren Übersicht waren es 66. Die Zahl der als gefährdet eingestuften Gemeinden (Hochwasser und Erdrutsche) verteilt sich so: 21 in Kathu, 15 in Mueang Phuket und 13 in Thalang.
Pumpen gibt es allerdings nur an 27 von 62 Punkten: 18 von der Provinzverwaltung, 8 von der Stadtgemeinde Phuket und eine vom regionalen DDPM-Büro. An den übrigen Stellen lässt sich wegen des Geländes keine Technik aufstellen. Der Satz 'Hier stehen doch Pumpen' garantiert also nichts.
Ein Hang ist gefährlicher als eine Senke. In Phuket-Stadt steigt das Wasser und sinkt binnen Stunden wieder. Der Erdrutsch hinter Wat Kata hat dagegen bereits Menschenleben gekostet. Deshalb evakuiert die Gemeinde heute vorsorglich nach Risikobewertung und wartet nicht auf den ersten Stein.
Die Evakuierung in Karon wurde per Cell Broadcast angekündigt: eine Sammelnachricht an alle Handys in einer bestimmten Zone, ohne Abonnement und ohne App, auf Thai und Englisch, mit lautem Sirenenton, selbst bei stummgeschaltetem Gerät. Die DDPM verschickt diese Warnungen über die Netze von AIS, True und NT. Wichtig dabei:
- Notfallbenachrichtigungen in den Telefoneinstellungen nicht deaktivieren (sie werden oft zusammen mit Werbemitteilungen abgeschaltet).
- Eine aktive thailändische SIM-Karte behalten, wenn Sie überwintern, denn auf ausländischen Roaming-Karten kommt die Nachricht womöglich nicht an.
- Die Seiten Ihrer Gemeinde abonnieren (Karon, Patong, Kathu, Ratsada), denn Evakuierungsanordnungen erscheinen dort zuerst, mit den betroffenen Sois.
Für den Bang-Yai-Kanal bei Phuket-Stadt gibt es separate Hochwasserwarnungen, getrennt von den Erdrutschmeldungen. Dort wird der Pegel beobachtet, und Bewohner sollen Wertsachen rechtzeitig höher lagern.
Zur Saison wurden mehr als 8.000 Sandsäcke bereitgestellt, dazu 41 Pumpen und Entwässerungstechnik. Kanäle wurden gereinigt und die Drainage an 75 Abschnitten fertiggestellt. Die Säcke geben die Gemeinden aus, man holt sie im örtlichen Gemeindeamt (Thesaban). Auch Mieter bekommen welche, meist aber über den Eigentümer oder die Verwaltung der Eigentumswohnanlage.
Sandsäcke helfen genau in einem Fall: wenn Wasser langsam 10 bis 30 cm hoch in die Straße läuft. Eine Reihe vor der Tür und vor der Tiefgarageneinfahrt schützt dann Möbel und Autos. Gegen einen Schlammstrom vom Hang sind sie nutzlos. Dort bewegt sich eine Masse aus Wasser, Erde und Steinen, die Zäune mitreißt. Wer unter einem Hügel wohnt und einen Evakuierungsbefehl erhält, verliert mit dem Stapeln von Säcken nur Zeit. Wer sie dennoch legt: überlappend wie Ziegel, mit der Öffnung nach innen, zweilagig. Und bedenken Sie, dass Wasser auch von unten durch die Kanalisation drückt.
Für die Saison 2026 wurden auf der Insel 70 temporäre Unterkünfte für 27.720 Personen eingerichtet. In den Listen derer, die bei einer Evakuierung Hilfe brauchen könnten, stehen 133.461 Personen. Die Behörden bitten darum, Dokumente, Medikamente und das Nötigste mitzunehmen und Kindern, Älteren, Menschen mit Behinderung und Bettlägerigen zu helfen. Ausländer sollten die Liste ergänzen: Reisepass, Ausdruck oder Foto von TM30 und Visum, Bankkarte und etwas Bargeld, Powerbank, Ladegerät, festes Schuhwerk. In Flip-Flops kommt man durch Schlamm und Geröll nicht weit.
Eine Sammelunterkunft bedeutet Boden, Matte und Wasser. Wer es sich leisten kann, bucht für zwei bis drei Nächte lieber ein Hotel in einem anderen Teil der Insel: In Rawai, Chalong oder im flachen Teil von Thalang ist es meist trocken, wenn es in Kata in Strömen regnet. Das sollte vor dem Befehl entschieden werden, denn am Abend der Evakuierung gibt es in der Nähe keine freien Zimmer mehr.
Nach dem Wasser beginnt die Arbeit von vorn. Nach den Überschwemmungen im Oktober wies Premierminister Anutin Charnvirakul an, Trümmer rasch zu räumen, Schlamm und Steine abzufahren und die Schadensbewertung samt Entschädigung nach staatlichem Regelwerk zu beschleunigen. Das Wasser war bis acht Uhr morgens abgeflossen, Schlamm und Steine blieben aber lange auf den Straßen, und das Risiko eines neuen Abgangs beim nächsten Starkregen bestand weiter.
Bei der Wohnungssuche gilt: vor der Unterschrift prüfen, nicht mitten im Sturm. Achten Sie auf drei Dinge: Wo steht das Haus im Verhältnis zum Hang, wohin fließt das Wasser vom Grundstück ab, und was erzählen die Nachbarn über den letzten September und Oktober. Der Käuferratgeber von Realnonn betont ebenfalls, dass man Geländehöhe, Wasserwege, Zufahrten und Überschwemmungshistorie bei mehreren Stellen erfragen sollte, statt nur auf Preis und Projektstatus zu schauen. Konkret:
- Ein Haus oder eine Villa am Hang oberhalb der Straße, mit frischer Stützmauer und abgetragenem Erdreich über Ihnen, ist in der Regenzeit die schlechteste Variante.
- Ein Erdgeschoss in einer Senke am Kanal wird regelmäßig überflutet, Möbel sollte man dort von vornherein als verloren betrachten.
- Tiefgaragen in Eigentumswohnanlagen in Phuket-Stadt und Kathu: Dort ertrinken Autos und Roller häufiger als Wohnungen.
- Fragen Sie den Wachmann, nicht den Makler: Der Sicherheitsdienst erinnert sich, bis zu welcher Marke das Wasser stand.
Wer im fünften Stock einer Wohnanlage in Rawai auf ebenem Grund wohnt, ist von alledem kaum betroffen: Im schlimmsten Fall fällt der Strom aus und das Internet ist ein paar Tage schlecht. Beim Thema Evakuierung geht es um jene, die ein schönes Haus mit Aussicht am Hang gemietet haben.
Die Regenzeit dauert auf Phuket hauptsächlich von Mai bis Oktober, doch die Insel lahmlegen kann nicht der gleichmäßige Monsun, sondern ein einzelner Starkregen über wenige Stunden. Der kann auch im November kommen.
FAQ
Welche Sois auf Phuket wurden wegen des Erdrutschrisikos evakuiert?
In Karon betraf der Befehl Häuser in Soi Patak 2, 4 und 6 am Fuß des Hügels hinter Wat Kata. Die Sammelstellen waren die Ban Kata School und der Tempel Wat Suwan Khiri Khet.
Wo bekomme ich Sandsäcke?
In der eigenen Gemeinde (Thesaban) oder über die Verwaltung der Eigentumswohnanlage. Für die Insel liegen mehr als 8.000 Säcke bereit, doch am ersten Tag starken Regens sind sie schnell vergriffen.
Erreicht mich die Warnung, wenn ich Tourist mit ausländischer SIM-Karte bin?
Cell Broadcast geht an Handys im Bereich der lokalen Funkmasten. Sicherer ist eine thailändische SIM-Karte bei aktivierten Notfallbenachrichtigungen. Die Hotelrezeption erfährt von einem Befehl meist früher als die Gäste.
Pumpen stehen doch bereit, warum dann evakuieren?
Pumpen stehen an 27 von 62 Punkten, an den übrigen lassen sie sich wegen des Geländes nicht aufstellen. Und gegen einen Erdrutsch schützt keine Pumpe.
Sollte ich eine Reise nach Phuket im Oktober absagen?
Nein. Wählen Sie aber eine Unterkunft nicht am Hang und nicht im Erdgeschoss am Kanal, und fahren Sie an Tagen mit roter Warnung nicht mit dem Roller in Bergregionen wie auf der Straße Karon-Patong.
Ein praktischer Tipp zum Schluss: Fotografieren Sie heute Reisepass, Visum und Versicherung und speichern Sie die Bilder in der Cloud. In einer Sammelunterkunft mit nassem Rucksack hilft Ihnen das mehr als alle Sandsäcke zusammen.
Source: The Nation Thailand
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